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Sorten und Qualität: Getrocknet vs. frisch – Lorbeerblätter im Vergleich

Lorbeerblätter gehören zu den klassischen Gewürzen vieler Küchen weltweit. Doch beim Einkauf stellt sich häufig die Frage: Frisch oder getrocknet — was ist besser? In diesem Beitrag untersuche ich die wichtigsten Unterschiede, Qualitätsmerkmale und gebe praktische Kaufempfehlungen.

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1. Geschmack und Aroma

Frische Lorbeerblätter haben ein etwas grüneres, frischeres Aroma mit floralen und leicht herben Noten. Getrocknete Blätter sind intensiver im Geschmack, da das Trocknen die ätherischen Öle konzentriert. Das bedeutet: Für lange gekochte Gerichte wie Schmorbraten oder Eintöpfe eignen sich getrocknete Blätter sehr gut, weil ihr Aroma über Stunden anhält. Für frischere Salate, schnelle Suppen oder zur Dekoration können frische Blätter eine subtilere, frischere Note beisteuern.

2. Textur und Einsatz in der Küche

Frische Blätter sind biegsamer und lassen sich leichter in feine Streifen schneiden; getrocknete Blätter sind brüchig und meist ganz oder zerbröselt erhältlich. Beim Mitkochen werden getrocknete Blätter oft entfernt, da sie stärker durchziehen. Frische Blätter können je nach Rezept länger im Gericht bleiben, sind aber weniger intensiv.

3. Lagerung und Haltbarkeit

  • Getrocknet: Bei luftdichter Aufbewahrung an einem dunklen, kühlen Ort halten getrocknete Lorbeerblätter mehrere Jahre, ohne viel Aroma zu verlieren.
  • Frisch: Frische Blätter sollten im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Tage bis maximal zwei Wochen verwendet werden. Sie lassen sich auch einfrieren oder in Öl bzw. Essig konservieren.

4. Qualitätsmerkmale beim Einkauf

Unabhängig von der Form sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Farbe: Frische Blätter sind gleichmäßig grün, ohne braune Stellen oder starke Verfärbungen. Getrocknete Blätter sollten eine matte, olivgrüne bis hellbraune Farbe haben, aber nicht zu dunkel oder vollständig ausgebleicht sein.
  • Düfteindruck: Ein kräftiges, aromatisches Bouquet ist ein Zeichen guter Qualität. Riechen Sie an den Blättern — muffiger oder schaler Geruch deutet auf schlechten Halt oder lange Lagerung hin.
  • Herkunft & Reinheit: Achten Sie auf Angaben zur Herkunft und ob Zusatzstoffe (z. B. Konservierungsstoffe) verwendet wurden. Bio-Ware hat oft klare Deklarationen.
  • Beschädigungen: Bei getrockneten Blättern: viele Bruchstücke können auf unsachgemäße Verarbeitung hindeuten.

5. Kaufempfehlungen

Für die meisten Hobbyköche ist getrockneter Lorbeer die praktischere Wahl: lange haltbar und konzentriert im Geschmack — ideal für Eintöpfe, Ragouts und Saucen. Wer jedoch sehr feine, frische Aromen wünscht oder lokale Sorten probieren möchte, greift zur frischen Variante, sofern verfügbar. Beim Kauf größere Mengen von getrocknetem Lorbeer am besten vakuumverpackt oder in lichtdichten Behältern aufbewahren. Kleinere Gläser mit wiederverschließbarem Deckel sind ideal für den Haushalt.

6. Praxis-Tipp: Wie ersetzen?

Wenn ein Rezept frische Lorbeerblätter verlangt und Sie nur getrocknete haben, verwenden Sie etwa ein Drittel der Menge, da getrocknete Blätter intensiver sind. Umgekehrt können Sie bei Einsatz frischer Blätter etwas großzügiger sein oder diese gegen Ende der Garzeit hinzufügen, um die frischen Noten zu bewahren.

Fazit

Sowohl frische als auch getrocknete Lorbeerblätter haben ihren festen Platz in der Küche. Getrocknet punktet mit Haltbarkeit und Intensität; frisch überzeugt mit feinerem Aroma und einer grünen Note. Achten Sie beim Kauf auf Farbe, Geruch und Herkunft — dann steht aromatischen Gerichten nichts im Weg.

Rezept: Herzhafter Eintopf mit Lorbeerblatt

Ein guter Eintopf wärmt die Seele und lässt sich fast beliebig variieren. Dieses Rezept für einen herzhaften Eintopf mit Lorbeerblatt ist einfach, aromatisch und ideal für kühle Tage. Das Lorbeerblatt gibt dem Gericht eine feine, warme Note, die besonders gut mit Wurzelgemüse und kräftiger Brühe harmoniert.

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Zutaten (für 4–6 Portionen)

  • 500 g Rindfleisch (aus der Schulter) oder für eine vegetarische Variante 400 g Kartoffeln + 200 g weiße Bohnen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 3–4 Kartoffeln (mittelgroß)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,2–1,5 l Rinder- oder Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • 2 EL Öl oder Schmalz
  • Salz, Pfeffer, gegebenenfalls etwas Zucker
  • Frische Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebeln grob hacken, Knoblauch fein schneiden. Karotten in Scheiben, Kartoffeln in Würfel, Lauch in Ringe schneiden.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen und das Fleisch portionsweise kräftig anbraten, bis es schön gebräunt ist. Herausnehmen und beiseitestellen.
  3. Im gleichen Topf die Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch hinzufügen und kurz mitrösten. Tomatenmark einrühren und kurz anrösten, damit es sein Aroma entfaltet.
  4. Karotten, Lauch und Kartoffeln dazugeben, alles kurz mitbraten. Das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben.
  5. Mit der Brühe auffüllen, Lorbeerblätter hinzufügen und das Paprikapulver einrühren. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf zugedeckt etwa 60–90 Minuten schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Bei vegetarischer Variante die Kochzeit entsprechend anpassen (Bohnen evtl. vorgekocht verwenden).
  6. Vor dem Servieren Lorbeerblätter entfernen, mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf einer Prise Zucker abschmecken. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Serviervorschläge

Der Eintopf schmeckt hervorragend mit frisch gebackenem Bauernbrot oder einem kräftigen Roggenbrot. Für eine gröbere Textur kann man einen Teil der Kartoffeln beim Servieren leicht zerstampfen. Als Beilage passen auch Cornbread oder ein einfacher grüner Salat.

Tipps und Variationen

  • Für mehr Tiefe im Geschmack etwas Rotwein beim Anbraten hinzufügen und kurz reduzieren lassen.
  • Für eine feinere Konsistenz einen Teil des Eintopfs pürieren und wieder untermischen.
  • Gemüse nach Saison variieren: Pastinaken, Sellerie oder Steckrüben passen sehr gut.
  • Wer es schärfer mag, kann eine Prise Chiliflocken beim Würzen verwenden.
  • Vegetarisch: Statt Fleisch Räuchertofu oder Pilze anrösten, Bohnen oder Linsen ergänzen.

Aufbewahrung

Eintopf lässt sich gut im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren und schmeckt oft noch besser, da die Aromen durchgezogen sind. Zum Einfrieren portionsweise abfüllen; aufgetaut bei mittlerer Hitze langsam erwärmen.

Warum Lorbeerblatt?

Das Lorbeerblatt trägt subtil zur Aromatisierung bei: Es bringt eine leichte herbe, warme Note, die andere Gewürze ergänzt, ohne dominant zu werden. Wichtig: Lorbeer wird immer entfernt, bevor serviert wird, da es in der Mahlzeit sonst unangenehm zäh sein kann.

Viel Freude beim Kochen! Dieser herzhafte Eintopf ist ein echtes Wohlfühlessen, das sich gut vorbereiten lässt und sich nach Belieben anpassen lässt.

Gesundheitliche Aspekte und traditionelle Verwendung von Lorbeerblättern

Lorbeerblätter (Laurus nobilis) begleiten die menschliche Ernährung und Kultur seit Jahrtausenden. In der Küche werden sie als Aromageber und Geschmacksverstärker geschätzt, in der Volksmedizin galten sie als Heilmittel gegen verschiedene Beschwerden und fanden rituellen Gebrauch. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über traditionelle Anwendungen, mögliche gesundheitliche Vorteile und wichtige Sicherheitsaspekte beim Gebrauch von Lorbeerblättern.

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Traditionelle Verwendung

Historisch wurden Lorbeerblätter in vielen Kulturen verwendet:

  • In der mediterranen Küche zum Verfeinern von Suppen, Eintöpfen und Saucen.
  • In der Volksmedizin als Aufguss (Tee) gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Appetitanregung.
  • Als Bestandteil von Kräuterbädern oder Umschlägen bei leichten Muskelverspannungen.
  • Rituell und symbolisch — Lorbeerkränze galten als Zeichen von Sieg und Schutz.

Mögliche gesundheitliche Vorteile

Die wissenschaftliche Forschung zu Lorbeerblättern ist begrenzt, aber einige Studien und phytochemische Analysen deuten auf potenzielle Effekte hin:

  • Verdauungsfördernde Eigenschaften: Traditionell angewandte Tees aus Lorbeer können bei leichten Verdauungsstörungen beruhigend wirken. Bestimmte ätherische Öle und Bitterstoffe im Blatt regen die Verdauungssäfte an.
  • Antimikrobielle und entzündungshemmende Effekte: Extrakte aus Lorbeerblättern enthalten Verbindungen (z. B. Eugenol, Cineol), die in Laborstudien antimikrobielle und moderat entzündungshemmende Eigenschaften gezeigt haben. Solche Effekte sind jedoch in vitro gezeigt und lassen keine direkten Schlussfolgerungen auf die Wirksamkeit beim Menschen zu.
  • Antioxidative Wirkung: Polyphenole und andere sekundäre Pflanzenstoffe im Lorbeer können freie Radikale neutralisieren, was theoretisch Zellschutz bedeuten könnte.
  • Blutzuckerregulation (vorläufig): Erste tierexperimentelle und in vitro-Studien legen nahe, dass Lorbeer-Extrakte Einfluss auf den Glukosestoffwechsel haben könnten. Für therapeutische Aussagen beim Menschen fehlen jedoch robuste klinische Daten.

Wie werden Lorbeerblätter sicher angewendet?

Für den kulinarischen Gebrauch sind Lorbeerblätter in der Regel unbedenklich, solange sie in üblichen Lebensmittelmengen verwendet werden. Hier einige praktische Hinweise:

  • Beim Kochen: Lorbeerblätter werden oft ganz in Speisen gegeben und vor dem Servieren entfernt. Die Blätter sind relativ hart und sollten nicht mitgegessen werden, um Verletzungen im Hals zu vermeiden.
  • Als Tee: Ein bis zwei ganze Blätter pro Tasse, einmal täglich, sind eine verbreitete Hausmittel-Dosierung. Längere und sehr intensive Anwendungen sollten mit Vorsicht erfolgen.
  • Ätherisches Öl: Das hochkonzentrierte Öl aus Lorbeerblättern sollte nicht unverdünnt innerlich eingenommen werden und nur äußerlich nach entsprechender Verdünnung und ggf. ärztlicher Rücksprache genutzt werden.

Sicherheitsaspekte und mögliche Risiken

Obwohl Lorbeerblätter allgemein als sicher gelten, existieren einige Einschränkungen und Risiken:

  • Allergien: Personen mit bekannter Empfindlichkeit gegenüber Pflanzenfamilien, die Lorbeer angehört, können allergisch reagieren. Hautkontakt mit ätherischem Öl kann zu Reizungen führen.
  • Verwechslungsgefahr: Es gibt Pflanzen, die Lorbeerähnlich aussehen, aber giftig sind (z. B. Kirschlorbeer, Prunus laurocerasus, der giftigere Inhaltsstoffe hat). Beim Sammeln in freier Natur ist Vorsicht geboten — besser getrocknete Handelsware verwenden.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Für schwangere oder stillende Frauen empfiehlt sich Zurückhaltung bei medizinischer Anwendung (z. B. hochdosierte Tees oder ätherische Öle). Eine Rücksprache mit der betreuenden Ärztin/dem Arzt ist ratsam.
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Es gibt vereinzelte Hinweise, dass Pflanzendrogen den Stoffwechsel von Arzneimitteln beeinflussen können. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt (insbesondere für Blutzucker, Blutdruck oder Gerinnung), sollte vor regelmäßiger Anwendung einen Arzt konsultieren.
  • Überdosierung und Nebenwirkungen: Sehr große Mengen oder konzentrierte Extrakte können zu Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel oder Hautreaktionen führen. Bei ungewöhnlichen Symptomen den Gebrauch abbrechen und gegebenenfalls ärztliche Hilfe suchen.

Fazit und praktische Empfehlungen

Lorbeerblätter sind ein traditionsreiches Gewürz mit einigen interessanten, wissenschaftlich noch nicht endgültig bestätigten gesundheitlichen Eigenschaften. Für die alltägliche kulinarische Verwendung gelten sie als unproblematisch. Therapeutische oder regelmäßige Anwendungen (z. B. als Heiltee oder mit ätherischem Öl) sollten mit Vorsicht und Achtsamkeit gegenüber möglichen Wechselwirkungen und Nebenwirkungen erfolgen.

Empfehlungen in Kürze:

  • Lorbeerblätter zum Würzen von Speisen wie gewohnt verwenden, Blatt vor dem Servieren entfernen.
  • Bei gesundheitlichen Beschwerden nicht ausschließlich auf Lorbeer als Therapie setzen — ärztlichen Rat suchen.
  • Bei Schwangerschaft, Stillzeit oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme vorher konsultieren.
  • Keine hochkonzentrierten Öle innerlich verwenden; ätherische Öle nur verdünnt und vorsichtig äußerlich anwenden.

Wenn Sie Lorbeerblätter therapeutisch einsetzen möchten, dokumentieren Sie die Anwendung und sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Apotheker über mögliche Wechselwirkungen. Tradition und moderne Forschung können sich ergänzen, aber sichere Nutzung bleibt oberstes Gebot.

Lagern und haltbar machen — Praktische Hinweise zur richtigen Lagerung, optimalen Verpackung und Verlängerung der Haltbarkeit

Lagern und haltbar machen: So verlängern Sie Haltbarkeit und Frische

Richtige Lagerung und geeignete Verpackung sind entscheidend, um Lebensmittel, Chemikalien oder Haushaltsgegenstände länger nutzbar zu halten. In diesem Beitrag finden Sie praxisnahe Hinweise zur optimalen Lagerung, zu geeigneten Verpackungsmaterialien und zu einfachen Techniken, mit denen sich Haltbarkeiten erheblich verlängern lassen.

Grundprinzipien der Lagerung

  • Temperaturkontrolle: Viele Lebensmittel und Produkte verlieren bei zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen an Qualität. Kühl lagern, aber nicht einfrieren, ist oft optimal — Ausnahmen wie Spitzenfrostempfindlichkeit beachten.
  • Feuchtigkeitsmanagement: Zu viel Feuchtigkeit fördert Schimmel und Rost; zu trocken kann trockene Zutaten hart machen. Lüftung und Absorber helfen, die richtige Balance zu halten.
  • Schutz vor Licht: UV-Strahlung baut Vitamine ab und kann Aromen verändern. Dunkle oder undurchsichtige Behälter sowie lichtgeschützte Lagerorte sind sinnvoll.
  • Sauberkeit und Hygiene: Regelmäßig reinigen, um Schädlingsbefall und Kreuzkontamination zu vermeiden.

Verpackungsmaterialien und -methoden

Die Wahl des richtigen Materials beeinflusst Haltbarkeit und Geschmack. Glas ist inert und eignet sich für Einkochen, Öl und Gewürze. Lebensmittelgeeignete Kunststoffe sind leicht, aber manche können Aromen absorbieren. Metallbehälter sind robust, sollten jedoch korrosionsgeschützt sein.

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Weitere Methoden:

  • Vakuumieren: Entfernt Sauerstoff und verlangsamt Oxidation und Schimmelbildung. Sehr effektiv bei trockenem Gebäck, Kaffee und vakuumtauglichen Frischwaren.
  • Sauerstoffabsorber: Nützlich in Kombination mit luftdichten Behältnissen für getrocknete Lebensmittel oder Langzeitlagerung.
  • Gefrieren: Lebensmittel werden bei -18°C oder kälter konserviert. Vor Einfrieren portionsgerecht verpacken und Labeln.
  • Einmachen und Einkochen: Durch Erhitzen und luftdichtes Verschließen sind viele Obst- und Gemüsesorten monatelang haltbar.
  • Trocknen und Dörren: Reduziert Wasseraktivität und hemmt Mikroorganismen. Ideal für Kräuter, Früchte und Gemüsechips.
  • Pökeln und Räuchern: Traditionelle Methoden zur Konservierung von Fleisch und Fisch.

Beschriftung und Organisation

Eine klare Kennzeichnung mit Inhalt, Datum der Verpackung und Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum ist unverzichtbar. Das FIFO-Prinzip („First In, First Out“) hilft, älteres Material zuerst zu verbrauchen. Verwenden Sie gut lesbare Etiketten und wasserfeste Stifte.

Haltbarkeit verstehen: Mindesthaltbarkeitsdatum vs. Verbrauchsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis wann ein Produkt seine spezifischen Eigenschaften behält. Das Verbrauchsdatum gilt für leicht verderbliche Waren und ist sicherheitsrelevant. Sensorische Prüfung (Geruch, Aussehen, Geschmack) kann bei MHD-Überschreitung helfen, aber bei Zweifeln lieber entsorgen.

Praktische Tipps für Alltag und Vorrat

  • Lagern Sie trockene Lebensmittel in luftdichten Behältern mit einem Trockenmittel, falls nötig.
  • Portionieren Sie beim Einfrieren, damit Sie nur das auftauen, was gebraucht wird.
  • Kombinieren Sie Konservierungsmethoden: z. B. Vakuum + Kühlung verlängert Haltbarkeit deutlich.
  • Vermeiden Sie Temperaturschwankungen und direkte Sonneneinstrahlung.
  • Überprüfen Sie regelmäßig auf Schimmel, Verfärbungen oder Fremdgerüche.

Besondere Hinweise für empfindliche Produkte

Kaffee, Gewürze und Nüsse reagieren empfindlich auf Sauerstoff und Feuchtigkeit — luftdichte Behälter und ein kühler, dunkler Lagerplatz sind ideal. Frische Kräuter lassen sich hervorragend durch Trocknen oder Einfrieren konservieren. Bei Medikamenten und Chemikalien gelten oft spezielle Lageranweisungen in den Herstellerangaben.

Fazit

Richtige Lagerung ist eine Kombination aus geeigneter Verpackung, geeigneter Umgebung und guter Organisation. Kleine Investitionen wie vakuumierbare Beutel, geeignete Behälter und Etikettiermaterialien zahlen sich durch weniger Lebensmittelverschwendung und längere Haltbarkeit aus.

Haben Sie konkrete Fragen zu einem bestimmten Produkt oder einer Lagerungsmethode? Hinterlassen Sie einen Kommentar — ich antworte gern mit passenden Tipps.

Warum Lorbeerblätter in der Küche unverzichtbar sind

Einleitung

Lorbeerblätter, oft unterschätzt und manchmal als reines Dekorationselement betrachtet, sind eigentlich ein vielseitiges Gewürz, das vielen Gerichten Tiefe und Charakter verleiht. In diesem Beitrag erkläre ich, wie Lorbeer den Geschmack beeinflusst, in welchen Gerichten er besonders gut zur Geltung kommt und gebe praktische Tipps zur Anwendung in Eintöpfen, Soßen und Marinaden.

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Geschmack und Aromen

Lorbeerblätter haben ein leicht bitteres, herb-würziges Aroma mit Anklängen von Eukalyptus, Nelke und Pinie. Diese komplexe Aromatik wirkt nicht dominant, sondern rundet andere Zutaten ab. Wichtig: Die Blätter entfalten ihren Geschmack am besten während langer Schmor- oder Kochzeiten.

Kulinarische Anwendungen

  • Eintöpfe und Schmorgerichte: Lorbeer ist ein Klassiker in Rind- oder Lammschmorgerichten, Bohneneintöpfen und Ragouts. Ein bis zwei Blätter genügen für einen großen Topf; sie geben während der langen Garzeit gleichmäßig Geschmack ab.
  • Soßen: In Tomaten- oder Bratensoßen sorgt ein Lorbeerblatt für zusätzliche Tiefe. Besonders bei reduzierten Soßen kommt das Aroma gut zur Geltung.
  • Marinaden: Lorbeer in Marinaden für Fleisch oder Gemüse unterstützt die Aromatisierung über mehrere Stunden. Kombiniert mit Knoblauch, Pfefferkörnern und Zitrusschalen ergibt sich ein ausgewogenes Profil.
  • Suppen und Fonds: In Brühen und Fonds sorgt Lorbeer für ein volleres Mundgefühl, ohne die anderen Aromen zu überdecken.

Tipps zur Anwendung

  1. Geben Sie die Blätter frühzeitig ins Kochgut, damit sie Zeit haben, ihr Aroma abzugeben.
  2. Entfernen Sie ganze Blätter vor dem Servieren — sie sind zwar essbar, können aber lästig sein und sind recht hart.
  3. Getrocknete Lorbeerblätter sind konzentrierter als frische. Verwenden Sie im Verhältnis ca. 1:3 (frisch:getrocknet).
  4. Gemahlener Lorbeer ist sehr intensiv und sollte sparsam verwendet werden; er eignet sich eher für Gewürzmischungen als für lange Schmorgerichte.
  5. Bei der Kombination mit anderen Kräutern passt Lorbeer gut zu Thymian, Rosmarin, Petersilie und Majoran.

Dosierung und Varianten

Für einen normalen Eintopf (4–6 Portionen) reichen ein bis zwei getrocknete Blätter. In langsamen Schmorgerichten können Sie ein Blatt pro 500–800 g Fleisch rechnen. Wer unsicher ist, beginnt mit weniger — Lorbeer lässt sich nicht mehr entfernen, wenn er mehrere Stunden eingebrannt hat.

Praktische Anwendungsbeispiele

Rezeptidee 1: Rindergulasch — Zwiebeln anschwitzen, Fleisch anbraten, mit Rotwein ablöschen, Tomatenmark und Brühe zugeben, 1–2 Lorbeerblätter und Thymian hinzufügen und langsam schmoren.

Rezeptidee 2: Bohneneintopf — Bohnen vorkochen, Zwiebeln, Speck und Knoblauch anbraten, Bohnen und Brühe zufügen, mit 1 Lorbeerblatt, Paprika und Lorbeer abschmecken.

Haltbarkeit und Lagerung

Getrocknete Lorbeerblätter sollten luftdicht, dunkel und trocken gelagert werden. Bei sachgemäßer Lagerung behalten sie 1–2 Jahre Geschmack, verlieren danach jedoch an Intensität. Ganze Blätter sind dabei deutlich länger haltbar als gemahlenes Pulver.

Fazit

Lorbeerblätter sind klein, aber wirkungsvoll: Sie verstärken Aromen, sorgen für Wärme und Tiefe und sind in vielen traditionellen Rezepten unverzichtbar. Ob in Eintöpfen, Soßen oder Marinaden — mit wenigen Blättern erzielen Sie einen großen Effekt. Probieren Sie verschiedene Dosierungen und Kombinationsmöglichkeiten, um Ihr persönliches Aroma-Profil zu finden.

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

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